Hey Hallo,

Schön das du da bist.

Ich bin Ralf, Gründer der Kojote-Akademie.

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Hey Hallo,

Schön das du da bist.

Ich bin Ralf, Gründer der Kojote-Akademie.

Ralf Greiner

Meine Geschichte 
 

Ich war schon als Kind ständig draußen. Fernsehen hatte nur 4 Programme und lief erst ab Nachmittags, Handys, das gab noch gar nicht, also war der Wald einfach mein Zuhause.

Dort fühlte ich mich geborgen, lange bevor ich wusste, dass das etwas Besonderes ist.

Später lernte ich Technischer Zeichner, noch am Zeichenbrett, mit Stift und Tusche, jede Linie mit ruhiger Hand gezogen. Und doch: Ganz gleich, wohin mein Weg mich führte, die Wildnis blieb in mir. Sie flüsterte leise weiter, hielt mich fest und ließ mich nie wirklich los.

Vielleicht kennst du das.

Ich war lange Zeit einfach nur angestellt. Erst Technischer Zeichner später Teamleiter CAD und technische Dokumentation, ein ganz normaler Bürojob. Ich bin ein reflektierter, introvertierter Mensch, ich brauche Zeit zum Nachdenken, einen Plan, am besten noch einen Plan B, bevor ich mich wohlfühle.

Dieses reine Zur-Arbeit-Gehen hat mir nie gereicht. Später hab ich dann alles auf eine Karte gesetzt und ein Tonstudio aufgebaut, wollte Musiker werden. Es lief eine Zeit lang gut, bis ich in eine Geschichte reingezogen wurde, die ich nie kommen sah, und am Ende mit Schulden und einer echten Sinnkrise dastand.

Wer war da nicht schon einmal?

In Wirklichkeit wollte ich nie eine Wildnisschule gründen...

Mein Plan war eine Schule für Musik, Spiritualität und Kunst. Dafür hatte ich zusätzlich eine systematische Coachingausbildung und die Heilpraktiker-Ausbildung angefangen.

2007 erschien mir dafür, halb im Traum, halb im Tagtraum, ein Bild: ein weißer Kojote auf einem Vollmond. Ich zeichnete ihn in Word nach, mit einfachen Linienwerkzeugen, ohne zu wissen, warum mich das Bild nicht losließ.

Ein Jahr später, 2008, saß ich zum ersten Mal mit einer kleinen ausgewählten Gruppe bei Tom Brown zusammen, und er erzählte uns von Coyote Thunder, dem Großvater von Stalking Wolf, und von dessen Vision einer Medicine Society:

der White Coyote Medicine Society.

Ich hatte mein Logo dabei. Den weißen Kojoten auf dem Vollmond, gezeichnet ohne jedes Wissen davon. Es lief mir eiskalt den Rücken runter. In diesem Moment wusste ich, was ich zu tun hatte.

Also hab ich angefangen zu lernen. Wirklich zu lernen.

 


 

1997 hab ich meinen ersten Outdoor-Kurs als Teilnehmer gemacht. Danach hab ich mir buchstäblich alle deutschen Wildnisschulen angeschaut und fast jeden Kurs besucht, den ich finden konnte.

Ab 2003 hab ich dort selbst schon unterrichtet, verschiedene Kurse abgehalten, manche davon schon ganz allein.

2004 kam dann John Young zum ersten Mal nach Deutschland, 2005 Tom Brown, und da war ich schon richtig tief in der Szene drin.

Zwischen 2006 und 2010 bin ich zusätzlich immer wieder nach Amerika geflogen, zur Tracker School selbst, und hab dort jeden Kurs zu Fährtenlesen und Spiritualität gebucht, dazu die Survival- und Scout-Sachen. Erst als Schüler und Volunteer, später direkt als Helfer an der Seite der Teilnehmer.

 Deutsche Wildnisschulen

1997 mein erster Outdoor-Kurs. Danach fast jede deutsche Wildnisschule besucht, ab 2003 dort selbst unterrichtet.

2004 fand die erste Weiterbildung Natur und Wildnispädagogik statt.

 John Young & Tom Brown

2004 kam John Young nach Deutschland, 2005 Tom Brown selbst. Da war ich schon mittendrin in der Szene.

 Tracker School, USA

2006 bis 2010 immer wieder nach New Jersey, Florida und Kalifornien. Fährtenlesen, Spiritualität, Survival und Scout, erst als Schüler, dann als Volunteer und Helfer.

Was ich daraus mitgenommen habe.

 
Meine Vision 
 

2008 öffnete Tom Brown mir eine Tür, die nur wenigen offenstand: Er lud mich in eine kleine, geschlossene Gruppe ein: die Fährtenleser.

Am Ende schenkte er mir etwas, das mein Leben veränderte: den Titel "Keeper of Tracks", Hüter der Spuren.

Für mich ist das keine Auszeichnung zum Vorzeigen, sondern eine Verpflichtung: Ein Versprechen dieses Wissen zu hüten, es weiterzugeben, lebendig und praxisnah, und den Spuren zu folgen, buchstäblich wie im übertragenen Sinn.

Genau das versuche ich seit der Gründung der Kojote-Akademie jeden Tag zu tun.

WAS KAUM JEMAND WEIß:

Ich lerne japanisch


ICH WAR SCHON:

Tontechniker und Musiker


MEIN AUSGLEICH:

Karate

MUSIKSTUDIUM:

Gitarre


ICH KANN NICHT OHNE:

Wald und Familie


HAUSTIER:

1 x Schnudel

Ich hatte:

Film Firma

Ob das wirklich trägt?...

Ich hab über die Jahre einige Tausend Menschen unterrichtet. Über die Onlineschule allein schon rund tausend Menschen, die meisten aber über Präsenzkurse, die ich seit fünfzehn, sechzehn Jahren abhalte, sowohl in meiner eigenen Wildnisschule als auch als eingeladener Dozent an anderen Wildnisschulen in Deutschland, Österreich und Luxemburg. Jedes Jahr kommen außerdem mehrere Leiter anderer Wildnisschulen selbst zu mir in den Unterricht, das war für mich früher schwer auszuhalten, heute empfinde ich es als eine der größten Anerkennungen, die es für mich geben kann.

Am meisten stolz macht mich aber etwas anderes: Viele, die bei mir gelernt haben, machen daraus wirklich einen Beruf. Als Erzieher oder Lehrer mit einer eigenen Gruppe, oder komplett selbstständig als Wildnispädagogen.

Meine Ausbildung reicht dafür, vom Wissen über die Fertigkeiten bis hin zur Fähigkeit, selbst vor Menschen zu stehen und zu unterrichten.

Erwähnt werde ich unter anderem im Buch "Coyote Guide" Teil 1 von John Young, und ich war mit der Kojote-Akademie schon mehrfach im Fernsehen, unter anderem in der ARD Mediathek und zweimal in der Landesschau.

 

Und wenn ich nicht gerade unterrichte?

Dann steh ich oft selbst wieder auf der Matte. Vor drei Jahren hab ich nach über 35 Jahren Pause wieder mit Karate angefangen, aktuell bin ich beim 2. Kyu, Braungurt im Shotokan, noch zwei Prüfungen bis zum Schwarzgurt.

Willst du mehr davon?

 

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